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Gespräch über die die Zukunft der geimeinsamen Agrarpolitik nach 2013 und zu einem Milchgipfeltreffen. (im Bild: BM Berlakovich mit seiner finnischischen Kollegin Sirkka-Liisa Antilla und dem polnischen Kollegen Marek Sawicki)
Foto: BMLFUW/Kern

"Wiener Grundsätze" sind Startschuss für Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik

Agrarminister aus Mitteleuropa und anderen EU Mitgliedstaaten definieren Grundsätze einer zukünftigen Gemeinsamen Agrarpolitik. Um in Österreich und der gesamten Europäischen Union eine flächendeckende Landwirtschaft sicherzustellen, braucht es auch in Zukunft, nach dem Auslaufen der derzeitigen EU-Finanzperiode 2013, eine starke Gemeinsame Agrarpolitik.

"Nur mit entsprechenden Förderprogrammen und den dafür notwendigen Mitteln können wir unseren Bäuerinnen und Bauern Planungssicherheit geben und wettbewerbsfähiges Wirtschaften ermöglichen und den Konsu-menten hochqualitative Lebensmittel und Lebensräume," so Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich.

"Die Positionen und Interessen der einzelnen Mitgliedsstaaten sind dabei aufgrund der unterschiedlichen Strukturen und Geschichte klarerweise sehr unterschiedlich. Deshalb habe ich heute sieben Amtskollegen aus der Europäischen Union nach Wien eingeladen, um verschiedene Standpunkte zu diskutieren und gemeinsame Nenner zu finden", so Berlakovich anlässlich des Treffens der EU-Landwirtschaftsminister am 12. Oktober 2009 in Wien.

In der Diskussion wurden die unterschiedlichen Positionen dargestellt und versucht, gemeinsame Linien zu finden. Die Minister einigten sich auf ein Bekenntnis zu einer gemeinsamen Agrarpolitik auch in Zukunft, mit stabilen Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für die Bauern; mit beiden Säulen, den Direktzahlungen und den Zahlungen für Mehrleistungen und Innovationen und Investitionen. Um neuen Herausforderungen begegnen zu können bedarf es geeigneter Sicherheitsnetze und innovativer Marktsteuerungsinstrumente. Angestrebt wird eine Landwirtschaft mit so viel Markt wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig.
"Diese "Wiener Grundsätze" stellen für uns die Basis für die weiteren Gespräche und Verhandlungen in der Entwicklung einer zukünftigen Gemeinsamen Agrarpolitik dar. Der Weg dorthin ist noch ein langer und steiniger. Eine ausreichende Dotierung des Agrartopfs ist - wie wir gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sehen - elementares Überlebens-mittel für die Bäuerinnen und Bauern", so Minister Berlakovich.

13.10.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit